Einladung zum 4. öffentlichen Stammtisch am 26.09.2018, 20 Uhr, Platon - SN Höfe

Der nächste, 4. öffentliche Stammtisch des kulturratschlag (x) schwerin findet am Mittwoch, den 26. September 2018 um 20 Uhr im Platon in den Schweriner Höfen statt. Alle Kulturschaffenden und -interessierten sind herzlich willkommen, wenn wir diesmal fragen: "Kulturfinanzierung in Schwerin - Was wird aus den freigewordenen Mitteln aus dem Landeshauptstadvertrag?"

Der kulturratschlag (x) schwerin ist ein spartenübergreifendes und politikunabhängiges Selbstvertretungsorgan und Netzwerk für alle Kulturakteure in der Landeshauptstadt und Umgebung.

FOLLOW US ON FACEBOOK www.facebook.com/kulturrat-schwerin






Hendrik Menzl vom Service-Center Kultur für MV stellt sich vor

Das Servicecenter Kultur ist seit Februar bei der KARO AG (gemeinnützig) in Rostock eingerichtet und bietet Künstlern und Kulturschaffenden Hilfestellung bei der Beantragung von Fördermitteln.

Für Beratungen und bei Fragen ist Hendrik Menzl als Ansprechpartner telefonisch, per Mail und in Rostock persönlich erreichbar. Geplant sind auch Beratungstermine und Workshops in allen Landkreisen und den kreisfreien Städten. 

Hendrik Menzl wurde in Rostock geboren, ist Diplom-Medienwirt (FH), lebte als Musiker von und mit seiner Band Supershirt. Nach freiberuflicher Tätigkeit für u.a. Initiative Musik gGmbH, VUT e.V. und PopKW e.V. arbeitete er in den letzten Jahren als Künstlermanager bei der Audiolith International GmbH.

"Ab sofort stehe ich den Künstlern und Kulturträgern im Land zur Verfügung, wenn es um Informationen zu Fördermöglichkeiten geht. Ganz konkret kann ich bei der Antragstellung und Abwicklung von Fördermittelanträgen an das Land MV unterstützen. Ich freue mich auf Anfragen aus Schwerin und hoffe, noch in der ersten Jahreshälfte einen Termin bei Ihnen vor Ort anbieten zu können.

Sie erreichen mich telefonisch oder per Mail und ich würde mich freuen, wenn Sie den gerade eingerichteten Newsletter abonnieren (eepurl.com/bUU76D) würden."

Kontakt: 

Servicecenter Kultur der KARO gAG
in der FRIEDA 23
Hendrik Menzl, Raum 2.09 | Beratungen im TZK, Raum 0.11
Friedrichstraße 23
18057 Rostock 
Tel.: 0381 20354-09
servicecenter (at) karo.aghttp://karo.ag

Die Pressemitteilung dazu unter Themen & Downloads.



Politischer Stammtisch der VHS am 30.3. zum Schweriner Theater - mit kulturratschlag-schwerin-Sprecher Marc Steinbach

Die VHS lädt am Mi., 30. März, um 19 Uhr zum Politischen Stammtisch zum Thema „Kreuz und quer mit Donnerhall“. In der Aula der Volkshochschule „Ehm Welk“ Schwerin, Puschkinstraße 13, Hinterhaus, 3. Etage, sind zu Gast: Joachim Kümmritz, Geschäftsführender Intendant, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin, und Marc Steinbach, Sprecher Kulturrat Schwerin, „kulturratschlag [x] schwerin“. Es moderiert Wolfram Pilz, Journalist und freier Mitarbeiter beim NDR. Der Eintritt ist frei.


kulturratschlag (x) schwerin: ZWEITER Ratschlag

Kulturmillion für Innovationsfonds

 

Sehr geehrter Herr Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur

sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Mitglieder des Landeskulturrats,

liebe Mitglieder der Kreiskulturräte in Mecklenburg-Vorpommern,

liebe Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Schwerin,

 

für die Verwendung von einer Million Euro, die Sie, Herr Minister kürzlich ausgelobt haben, einigte sich der kulturratschlag (x) schwerin am vergangenen Donnerstagabend in einem offenen Bürgerforum unter zahlreichen Anregungen darauf, Ihnen vorzuschlagen, einen Innovationsfonds für Kunst und Kultur in MV einzurichten.

 

Ein solcher Fonds könne durch eine wechselnde Jury auch unterjährig Anträge für innovative Projekte in den mecklenburg-vorpommerschen Kulturlandschaften auszeichnen und bewilligen. Damit solle es auch kleineren Kunstinitiativen ermöglicht werden, die von vielen Stiftungen und Vergabefonds geforderten Eigenmittel komplementär zu finanzieren. Durch die Nutzung von Programmen der Bundeskulturstiftung und der EU ließe sich das Fondsvermögen sogar noch potenzieren.

 

Die Fondslösung schaffe Zeit für reife Entscheidungen, sie sei nachhaltig und transparent und ermögliche zudem, viele Ideen zu realisieren, befand die Runde im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus: Innovativ zeigen sich etwa neue Ansätze zur Vermittlung von Kunst, wie das Kulturagentenprogramm für kreative Schulen. Innovativ strahlen internationale Austauschprogramme aus, am naheliegendsten in den Ost­seeraum aber auch darüber hinaus. Innovativ wären auch Projekte, die die Mobilität von Künstlern, ihren Werken oder ihrem Publikum im Flächenland und mit den Metropolregionen erhöhen können. Innovativ erweisen sich Initiativen, die auf die Wechselwirkung von Kunstwerken mit den Naturräumen des Landes setzen. Innovativ können ebenfalls Investitionen in die nicht-bauliche, kulturelle Infrastruktur wirken. Nur beispielhaft sei dieses Spektrum der Möglichkeiten zusammenfassend aus der Diskussion genannt.

 

Anstatt nun aber die Fülle einzelner Ideen vorzuschlagen, die an diesem Abend geäußert wurden, oder gar zu priorisieren, ging das klare Votum der Versammlung dahin, mittels eines Fonds ein Instrument zu schaffen, das solche Innovationen verwirklichen hilft. Allen Akteuren in der Kulturlandschaft, die aktuell neuartige Projekte realisieren wollen, sei daher empfohlen, diese persönlich beim Ministerium für Bildung Wissenschaft und Kultur oder beim Landeskulturrat vorzubringen. Als Kulturrat unterstützen wir dies gerne, sehen unsere Aufgabe aber nicht als vorsortierenden Filter auf dem Wege dahin.

 

Hintergrund: Auf der Landeskulturkonferenz am 2. Oktober 2015 hatte Kulturminister Matthias Brodkorb zwei Millionen Euro zusätzlich für Kunst und Kultur im kommenden Doppelhaushalt 2016/2017 angekündigt. Eine halbe Million waren dem Vernehmen nach bereits gebunden, eine weitere halbe Million erklärte der Minister, in eine 5%ige Aufstockung der kulturellen Grundförderung von Bibliotheken, Museen sowie Kunst- und Musikschulen investieren zu wollen. Nur für die verbleibende Million bat er bis Mitte November um Vorschläge und die Kreiskulturräte des Landes um die Moderation dieses Prozesses.

 

Da am Donnerstagabend aus dem Ministerium zu diesen Äußerungen nichts Genaueres und nichts Schriftliches vorlag, war in der Debatte unter reger Beteiligung der Stadtpolitik zunächst zu klären, welcher Rahmen hier gegeben ist und welche Vorschläge hier aussichtsreich sind. Ausschlaggebend für die Verwendung der infrage stehenden Kulturmillion aber – so die einhellige Auffassung des Schweriner Bürgerforums – scheint allein das vom Minister ausgegebene Kriterium der „Innovation“.

 

Die umfassendste und schlüssigste Antwort hierauf sieht der kulturratschlag (x) schwerin daher in der Schaffung eines Fonds für Innovation in der Kunst und Kultur Mecklenburg-Vorpommerns.

 

Für Rückfragen, Anregungen und Austausch stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen, für den kulturratschlag (x) schwerin:

 

Marc Steinbach (Sprecher), Schauspieldramaturg und Theaterwissenschaftler

Dr. Rita Gerlach-March, Kulturwirtin, Literaturwissenschaftlerin

Julia Hansen, Bildende Künstlerin, Kunstpädagogin

Anne-Kathrin Holz, Lehrerin für Deutsch, Geschichte, Theater

Jörg Ulrich Krah, Cellist, Komponist, Musikpädagoge

Volker Kufahl, Filmfestivalleiter

Cornelia Radsack, freie Künstlerin, Kreativunternehmerin

Ralph Reichel, Theaterwissenschaftler, Dramaturg und Regisseur

Sabine Steffens, Kulturwissenschaftlerin

Sebastian Zien, Kulturwissenschaftler, Stadt- und Regionalsoziologe

 

Schwerin, 15. November 2015


Einladung: kulturratschlag (x) schwerin diskutiert über Brodkorbs Million für die Kultur, 12.11., SN

Was tun mit einer Million? – Der kulturratschlag (x) schwerin lädt zur Diskussion

 

Millionen für die Kunst? Kulturminister Matthias Brodkorb lobte zum Abschied von der Landeskulturkonferenz kürzlich zwei Millionen Euro zusätzlich für die Kulturausgaben des Landes aus. Davon sollen € 500.000 für bereits bewilligte Anträge reserviert sein. Ein weiteres Viertel der Summe soll die kulturelle Grundförderung für Bibliotheken und Museen sowie Musik- und Kunstschulen um 5% aufwerten. Zur Verwendung der verbleibenden Million bat der Minister die Kunstschaffenden des Landes um Vorschläge bis Mitte November. Eine besondere Bitte ging an die Kreiskulturräte, diesen Prozess zu moderieren.

Dabei wird zu klären sein: Woher kommt das Geld? Welche Bedingungen hängen daran? Wird diese Summe auch künftig bereitstehen? Wie fällt die Entscheidung? Warum die Eile? Wie wollen wir uns dazu verhalten? – Vor allem aber: Was würden wir mit einer Million tun?

Daraus ergeben sich weitere Fragen: Wo gibt es Defizite in der Kulturförderung in und um Schwerin sowie in MV? – Wie kann Innovation im Land am besten gefördert werden? – Wie erreicht die Landesförderung auch solche Kunst- und Kulturschaffenden, die noch nicht in Verbänden organisiert sind? – Wie kann eine tatsächliche Demokratisierung der Kulturförderung aussehen und wie lässt sie sich organisieren? – Was sind die Bedarfe der lokalen, regionalen und landesweiten Kulturszene an der Basis? – Wie kann Landesförderung dazu beitragen, Kultur in MV mit landes-, Bundes- oder europaweiter Beteiligung und Ausstrahlung zu ermöglichen?

Um darüber zu beratschlagen, lädt der kulturratschlag (x) schwerin alle Kulturinteressierten der Landeshauptstadt zu seinem vierten Kulturforum, diesmal 

'Über die Kunst, eine Million auszugeben', 

am Donnerstag 12. November 2015, um 19.30 Uhr

im Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstr. 12, Schwerin.

Der kulturratschlag (x) schwerin gründete sich am 2. Mai 2014 als Initiative zur inneren Vernetzung und äußeren Vertretung der Schweriner Kulturszene in ihrer ganzen Breite und steht in enger Verbindung mit den übrigen, neugegründeten Kreiskulturräten im Land. In unseren turnusmäßigen, öffentlichen Gesprächsrunden eröffnen wir zweimal jährlich das Forum für kunstinteressierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu aktuellen Themen.


KULTURFÖRDERBEDARF? Bis 15.11. melden

Kulturminister Mathias Brodkorb will 2 Mio. zusätzliche Landesmittel in Kulturförderung investieren, wie er den 200 TeilnehmerInnen der Landeskulturkonferenz am Fr. 2.10. im Schweriner Schloss sagte: 1/2 Mio. in ein Investitionsprogramm, 1/2 Mio. in eine 5%-ige, pauschale Anhebung der Förderung für die derzeit bewilligten Projekte in Säule 1 und 2 (quasi als Inflationsausgleich für die jahrelang gedeckelte Förderung) UND 1 (in Worten: eine) Mio. Euro in "Innovation" - also um bestehende Ungleichgewichte in der Förderung auszugleichen, unterdurchschnittlich geförderte Kulturbereiche, bisher noch gar nicht auf dem Förderradarschirm liegende, neue, innovative Kulturprojekte zu fördern. Bis 15.11. soll "die Kulturszene" sich direkt beim Ministerium, über die lokalen bzw. Kreiskulturräte bzw. den Landeskulturrat äußern; letztere tagen am 23.11. - und danach muss es schnell gehen, damit ab 1.1.2016 schon ausgegeben werden kann.


2. Kreiskulturkonferenz - Landkreis Mecklenburgische Seenplatte | 24.09.2015 | Rathaus Neubrandenburg


Silke Gajeks KüchenKabinett im September: "Keine Konsolidierung auf Kosten der Kultur" – Der kulturratschlag (x) schwerin': Montag, 14.09.2015, 19.00 Uhr, Schwerin, Restaurant Brinkama's Centro Culinario

Zu einem weiterem KüchenKabinett, bereits als feste Veranstaltungsgröße in Schwerin etabliert, lädt Gastgeberin Silke Gajek, BÜNDNISGRÜNE Landtagsabgeordnete am Montag, 14.09.2015 wieder um 19.00 Uhr ins Brinkama's Centro Culinario in der Lübecker Straße 33 ein.

Silke Gajek: „Nach unserer Sommerpause freuen wir uns, dass Sprecherinnen und Mitglieder des Schweriner Kulturrates zu Gast im KüchenKabinett sind. Die Schweriner Kultur ist für Bewohner wie für Besucher ein entscheidender Grund dafür, in dieser Stadt zu bleiben, an ihr Teil zu haben und sie zu bereichern.
Denn die Künste sind Kraftwerke für die Gemeinschaft ebenso wie für die Selbstentfaltung, für die Aneignung des Erbes ebenso wie für die Entwicklung von Neuem. Und wirklich: Nichts braucht diese Stadt derzeit so sehr wie Spielraum.
Doch angesichts der Haushaltslage der Landeshauptstadt und immer neuer Sparvorschläge an den sogenannten ‚freiwilligen Leistungen’ ist dieser Spielraum existenziell gefährdet. – Es wurde Zeit, der Schweriner Kultur ein Forum zu schaffen.“
Der ´kulturratschlag (x) schwerin´ will die vielstimmige Stadtkultur Schwerins – wann immer nötig – zu einem kraftvollen Chor bündeln, der nicht nur in der Stadt sondern auch in der Region und im Land Gehör findet. Sein Ziel ist die Erhaltung, Belebung und Stärkung einer fruchtbaren Kulturlandschaft in Schwerin.
Sein Anspruch ist es, aus der Kulturschutz-[X]-Bewegung heraus über die Stadtkultur zu beratschlagen und der Kulturpolitik auf Stadt- und Landesebene Ratschlag zu erteilen.
“Es wird garantiert ein interessanter Abend der zum Nachdenken bewegt. Sie sind alle herzlich willkommen bei selbstverständlich freiem Eintritt.“, so Gajek.


Voller Erfolg für den kulturratschlag (x) schwerin: das Bürgerforum über die Zukunft des Mecklenburgischen Staatstheaters

Lars Tietje, designierter Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin, freut sich über eine CD des Demmler-Quartetts als Begrüßungsgeschenk und kleines Dankeschön für's Kommen.
Das Demmler Quartett begrüßt mit Haydn - Reiterquartett. Danach dann der Perforceritt durch die Zukunftspläne für das MST.
Marc Steinbach, Sprecher des kulturratschlag (x) schwerin begrüßt und stellt die Gesprächsgäste vor.
Stephan Nolte, Schwerins Stadtpräsident teund Aufsichtsratsvorsitzender der Theater gGmbH, berichtet vom Findungsprozess für die Intendanz.
Und erläutert Procedere, Kommissionsmitglieder und Auswahlkriterien für den neuen Generalintendanten.
Lars Tietje, des. GI des MST, stellt für jede Sparte kurze seine Zukunftspläne vor und begründet Struktur- und Personalentscheidungen.
OB Angelika Gramkow, in Personalunion Schwerins Kulturdezernentin, berichtet vom Status Quo der geplanten Fusion mit dem Landestheater Parchim sowie der Übernahme des MST durch das Land M-V.
Volles Haus - Großer Saal der Kunst- und Musikschule ATARAXIA am Pfaffenteich in Schwerin. Die erste Frage aus dem Publikum betrifft die Umsetzbarkeit des Umzugs der Fritz-Reuter-Bühne nach Parchim - ohne Qualitätsverlust.
Die Stimmung ist trotz kritischer Fragen aufgeräumt und konstruktiv.
Fragen auch zu Formaten wie der Theaterpredigt - die der Theologe Tietje unbedingt unterstützt.
Engagierter Lehrer und Vater Heiko Schön zu Fragen der künstlerischen Qualität, anspruchsvollen Produktionen und kultureller Bildung.
 

 

Am Montag, 6. Juli 2015 lud der kulturratschlag (x) schwerin zum Bürgerforum über die Zukunft des Mecklenburgischen Staatstheaters (MST) in die Musik- und Kunstschule ATARAXIA. Nach kurzer musikalischer Einstimmung durch das Demmler-Quartett befragte Marc Steinbach, Sprecher des Schweriner Kulturrats, den Stadtpräsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden des MST Stephan Nolte, den designierten Generalintendanten des MST Lars Tietje sowie die Oberbürgermeisterin und Kulturdezernentin Angelika Gramkow.

Die Medien berichteten:

hier die SVZ (etwas unausgewogen): www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/nicht-nur-tingel-tangel-theater-id10165146.html

hier die „die schweriner“ (etwas ausgeglichener): https://dieschweriner.de/diekultur/kein-theater-ums-theater


3. Öffentliches Treffen des kulturratschlag (x) schwerin am Mo. 6.7. über die Zukunft des Mecklenburgischen Staatstheaters

Montag, 6. Juli 2015, 19.00 Uhr, Schwerin, Großer Saal der Musik- und Kunstschule ATARAXIA, Arsenalstr. 8

Umbruch am Mecklenburgischen Staatstheater: Ein neuer Generalintendant kommt. Die Fusion mit Parchim wird konkret. Eine Übernahme durch das Land wird verhandelt. Und der größte Personalwechsel seit 25 Jahren steht bevor. Es ändert sich Vieles am Schweriner Theater. – All die Schwerinerinnen und Schweriner, die im Kulturschutz [X] für ihr Ensemble und für ihr Haus auf die Straße gingen und die zu Zehntausenden eine Volksinitiative für den Erhalt ihres Theaters unterschrieben haben, fragen sich nun: Was wird aus unserer Bühne?

Grund genug für den vor einem guten Jahr gegründeten kulturratschlag (x) schwerin, wieder zu einer öffentlichen Gesprächsrunde zu laden. Diesmal zu einem Bürgerforum über die Zukunft des Schweriner Theaters. Zugesagt haben Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, zugleich Kulturdezernentin der Landeshauptstadt, außerdem Lars Tietje, der designierte Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters sowie Stadtpräsident Stephan Nolte als Vorsitzender des Aufsichtsrates für das Mecklenburgische Staatstheater. Auch eine Gelegenheit zu fragen: Was für ein Theater will Schwerin?


21. Mai 2015, Tag der kulturellen Vielfalt - Protest gegen TTIP am Marienplatz um 13:00 Uhr

Am 21. Mai, am Internationalen Tag der kulturellen Vielfalt, protestieren viele Kulturschaffende, Kultureinrichtungen und Kulturverbände in Deutschland gegen das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den USA, TTIP.

Auch der kulturratschlag (x) schwerin demonstriert am Donnerstag ab 13:00 Uhr gemeinsam mit den Kulturschaffenden der Stadt am Marienplatz gegen TTIP.

Der Deutsche Kulturrat bietet am 21. Mai drei Informationsveranstaltungen in Berlin an:

10.00 Uhr Buchvorstellung: TTIP, CETA & CO: Zu den Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien

14.00 Uhr Fachkonferenz: TTIP – Ein Buch mit sieben Siegeln?

19.30 Uhr Podiumsdiskussion: Kultur braucht kein TTIP, oder doch? Pro und Contra

Weitere Informationen über den Aktionstag und die Veranstaltungen am Aktionstag unter:

www.tag-gegen-ttip.de.


kulturratschlag (x) schwerin besucht den Landeskulturrat und vernetzt sich mit anderen Kreiskulturräten im Land

  • 4. Mai 2015, Bildungsministerium Schwerin: Austausch über die aktuellen Entwicklungen in den Landkreisen unter Moderation des Landeskulturrats-Vorsitzenden Dr. Michael Körner und anschließende Beratung mit Minister Mathias Brodkorb über die für den 2. Oktober 2015 geplante Landeskulturkonferenz
  • 23. März 2015, Schwerin: erstmals Teilnahme an der Sitzung des Landeskulturrats (mit Mitsprache-, aber noch ohne Stimmrecht)
  • 30. Januar 2015, Güstrow: erstes Kulturräte-Treffen mit dem Minister für Bildung und Kultur, Mathias Brodkorb
  • November 2014, Anklam: 2. Regionalkonferenz des Kunst- und Kulturrat Vorpommern Greifswald (KuKuRa VG), gemeinsame Podiumsdiskussion
  • 6. September 2014, Mestlin: 1. Kreiskulturkonferenz im Kulturhaus, Grußwort an die Initiative zum Kreiskulturrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim.

kulturratschlag (x) schwerin lanciert eine Artikel-Serie zur Schweriner Streichliste


2. Öffentliches Treffen kulturratschlag (x) schwerin am 19.11.2014, 19 Uhr im Speicher

Speicher-Kapazität ausschöpfen! – kulturratschlag (x) schwerin berät über die Streichliste der Stadt

"Nutzen Sie eigentlich 100% Ihres Speichers?", fragt schmunzelnd Marc Steinbach, Sprecher des im Mai gegründeten Schweriner Kulturrats, kulturratschlag (x) schwerin, die Landeshauptstadt. Doch im Ernst: Unter dem Druck der Landesregierung, den städtischen Haushalt zu konsolidieren, erwägen Verwaltung und Politik derzeit unterschiedliche Szenarien für die städtischen oder finanziell unterstützten Kultureinrichtungen Schwerins. Anlass, über die sogenannte "Sparliste" des Beratenden Beauftragten zu diskutieren - kulturspartenübergreifend und institutionell sowie parteiunabhängig. Bei und mit dem kulturratschlag (x) schwerin also - am 19. November um 19 Uhr im Speicher.

Dieser wurde zum Ort des zweiten öffentlichen Treffens gewählt, weil er erneut von der Schließung bedroht ist. Dabei eignen sich Gebäude und Gelände in der nördlichen Schelfstadt perfekt als Leuchtturm im neuen Leitbild für die "Kulturstadt des Nordens": "offen – innovativ – lebenswert". Längst hat sich der Standort unter der Leitung von Dieter Manthey zu dem Anlaufpunkt für Rock, Pop, Jazz, Folk, Chanson und Kabarett entwickelt, hochgeschätzt und massiv unterstützt von bundesweit und international namhaften Musikern und Künstlern. Daneben bietet der Speicher Raum für Kurse und Workshops der bildenden Kunstsparte von ATARAXIA, so auch in diesem Jahr wieder mit der alljährlichen Weihnachtswerkstatt für Kinder. Damit ist der Speicher schon jetzt ein unverzichtbarer Grundstein unserer Kulturstadt. Und das alles läuft im Minimalbetrieb mit nur zwei, mehr schlecht als recht bezahlten Stellen, also mit einem erstaunlichen und ausdauernden Idealismus: "Der Einspareffekt wäre kaum spürbar, der Schaden aber verheerend und nirgends wiedergutzumachen: Mindestens die ganze Dimension der Konzert- und Tourneekultur würde wegbrechen, und Räume für die bildende Kunst sowie die kulturelle Bildung stünden wieder in Frage. Das soeben verabschiedete Leitbild Kultur verkäme damit schon in seiner ersten Anwendung zur Farce," konstatiert Steinbach.

Gerade als 'Raum für Kunst' aller Art aber birgt der Speicher noch ungenutzte Potenziale. Ganze Etagen und Flügel des weitverzweigten Fabrikbaus könnten im Rahmen von Artist-in-Residence-Programmen als Ateliers, Studios und Werkstätten für Schweriner Nachwuchskünstler ebenso wie für überregionale Künstler verfügbar gemacht werden und so die Landeshauptstadt auch als Kulturstadt aufwerten. Ebenso bleibt der Anspruch eines soziokulturellen Zentrums, als Drehscheibe unterschiedlicher städtischer Milieus noch einzulösen. Im Speicher könnte die Stadt auch viele ihrer Integrations- und Inklusionsprojekte bündeln und mit ehrenamtlichen Initiativen vernetzen. Im Austausch zwischen Kunstproduktion, sozialem Engagement und Bildungsangeboten könnten Säle, Gänge und Höfe auch tagsüber belebt werden und bei Freisetzung von Synergien einen echten Mehrwert an Lebensqualität für alle Generationen in der Stadt schaffen:
"Am Speicher wird deutlich, was der Stadtkultur droht, wenn die Maßnahmen des Beratenden Beauftragten des Innenministeriums im Bereich Kultur umgesetzt werden. Wir werden uns diesem Prozess aber nicht einfach nur verweigern. Sondern gerade am Beispiel des bedrohten Speichers wollen wir angesichts solcher Risiken als Stimme der Künstlerinnen und Künstler sowie der Kulturbürgerinnen und -bürger der Stadt offen und kreativ vor allem über die Chancen für Kultur in Schwerin diskutieren."


kulturratschlag (x) schwerin auf der 2. Schweriner Kulturwerkstatt

Bei der 2. Schweriner Kulturwerkstatt, am Sonnabend 14. Juni 2014 von 10 bis 15.30 Uhr in der Volkshochschule „Ehm Welk“ (Puschkinstraße 13, 19055 Schwerin), leitete Ralph Reichel einen Workshop zu ehrenamtlichen Engagement, stellte u.a. den Schweriner Kulturrat vor und leitete aus der Diskussion und Abschlussabstimmung einen grundlegenden Bedarf für solche Gremien ab.

In der SVZ berichtete Bert Schüttpelz über die Konferenz: Der vom "Theater-Dramateur" (sic!) moderierte Arbeitskreis habe sich für eine „Verstetigung des Instruments Kulturkonferenz als Beratungsgremium der Stadt“ ausgesprochen. Der Kulturrat, der sich vor einigen Tagen gegründet hat, soll in der Zwischenzeit als Schaltstelle für den Informationsaustausch dienen." Vgl. www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/kulturmacher-gehen-neue-wege-id6853401.html


Presse und Politik reagiert auf die Gründung des kulturratschlag (x) schwerin


1. Öffentliches Treffen kulturratschlag (x) schwerin am 19.05.2014, 19 Uhr im Kontor Puschkinstr. 36

Auf dem ersten öffentlichen Treffen am 19. Mai im Kontor von Coco Radsack kamen zahlreiche Unterstützer und Interessente, um den neu gegründeten kulturratschlag (x) schwerin kennenzulernen. Gastgeberin Coco Radsack, Marc Steinbach, Sabine Steffens, Ralph Reichel, Dr. Rita Gerlach-March und neues Mitglied Sebastian Zien stellten sich vor.


1. öffentlicher Auftritt des kulturratschlag (x) schwerin

Bei der Diskussionsrunde „KulturStadt Schwerin? - Sie haben die Wahl“ am Mo., 5.5.2014 in der Kunst- und Musikschule, auf Einladung der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. mit einem hochkarätig besetzten Podium und über 70 aktiv diskutierenden Teilnehmern.

Der kulturratschlag (x) schwerin wurde auch gleich von Stadtpräsident Nolte (CDU) zum Gespräch und zur 2. Schweriner Kulturkonferenz im Rahmen eines Vernetzungs-Workshops eingeladen.


Gründung des kulturratschlag (x) schwerin

Am 2. Mai 2014 gründete sich der kulturratschlag (x) schwerinals spartenübergreifendes und politikunabhängiges Selbstvertretungsorgan und Netzwerk für alle Kulturakteure in der Landeshauptstadt und Umgebung. Zuvor hatte die erste „Schweriner KulturWerkStadt“ im November 2011 erstmals Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten für Kulturschaffende und Interessierte in Schwerin geboten. Die Podiumsdiskussion zur Theaterreformdebatte in M-V „Quo Vadis?“ gab schließlich den Anstoß für die Initiative zur Gründung eines Kulturrat.

Mitglieder des Initiativbündnisses:

  • Dr. Rita Gerlach-March, Kulturwirtin, Literaturwissenschaftlerin
  • Anne-Kathrin Holz, Lehrerin für Deutsch, Geschichte, Theater
  • Jörg Ulrich Krah, Cellist, Komponist, Musikpädagoge
  • Volker Kufahl, Festivalleiter
  • Cornelia Radsack, freie Künstlerin, Kreativunternehmerin
  • Ralph Reichel, Theaterwissenschaftler, Dramaturg und Regisseur
  • Sabine Steffens, Kulturwissenschaftlerin
  • Marc Steinbach, Performance Studies, Dramaturg

 

 

4. Stammtisch "Kultur, Wirtschaft & Verwaltung" am Mittwoch, 26. September 2018 um 20 Uhr im "Platon"

Der nächste, 4. öffentliche Stammtisch des kulturratschlag (x) schwerin findet am Mittwoch, den 26. September 2018 um 20 Uhr im Platon in den Schweriner Höfen statt. Alle Kulturschaffenden und -interessierten sind herzlich willkommen, wenn wir diesmal fragen: "Kulturfinanzierung in Schwerin - Was wird aus den freigewordenen Mitteln aus dem Landeshauptstadvertrag?"

 

Veranstalter ist der kulturratschlag (x) schwerin, ein spartenübergreifendes und politikunabhängiges Selbstvertretungsorgan und Netzwerk für alle Kulturakteure in der Landeshauptstadt und Umgebung.


100% Ökostrom-Hosting durch UD Media

527efb333